Fitnessgeräte-Leasing oder Kauf? Was sich für Ihr Fitnessstudio wirklich lohnt
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Wenn der Leasingvertrag für Ihre Fitnessgeräte ausläuft, stehen Sie vor einer Entscheidung, die Ihr Studio finanziell und operativ für die nächsten Jahre prägt. Verlängern Sie einfach – oder ist das der Moment, um die Weichen neu zu stellen? Die meisten Studiobetreiber verlängern automatisch, weil die Alternative zu aufwändig erscheint. Dabei ist genau dieser Moment die größte Chance, die Ausstattung Ihres Studios zu verbessern und gleichzeitig Kosten zu senken. Dieser Ratgeber zeigt Ihnen, wie.
Das Wichtigste in Kürze
- Leasingverträge für Fitnessgeräte laufen typischerweise 24 bis 60 Monate.
- Wer nicht rechtzeitig plant, bekommt schlechtere Konditionen.
- Die Entscheidung zwischen Leasing und Kauf hängt nicht von persönlichen Vorlieben ab.
- Gebrauchte, von Fachbetrieben optisch und technisch geprüfte und überholte Profigeräte von Marken wie Life Fitness, TechnoGym oder Gym80 kosten bis zu 70% weniger als Neuware – bei vergleichbarer Qualität und sofortiger Verfügbarkeit.

Warum viele Studios auf Leasing setzen
Leasing hat sich in der Fitnessbranche als Standard durchgesetzt – und das aus nachvollziehbaren Gründen. Gerade in der Gründungsphase oder bei der Erweiterung eines bestehenden Studios ist Leasing für viele Betreiber die einzig realistische Option.
Planbare Kosten und kein hoher Kapitaleinsatz
Statt einer großen Einmalinvestition zahlen Sie beim Leasing monatlich einen festen Betrag. Das schont die Liquidität und macht Kosten kalkulierbar – ein echter Vorteil, wenn ohnehin viele Ausgaben gleichzeitig anfallen.
Hinzu kommt ein steuerlicher Vorteil: Leasingraten sind als Betriebsausgaben vollständig absetzbar und erscheinen nicht als Anlagevermögen in der Bilanz. Das verbessert die Eigenkapitalquote und macht die Finanzierung gegenüber Banken und Investoren transparenter.
Immer aktuelle Geräte
Leasingverträge laufen in der Regel 24 bis 60 Monate. Am Ende der Laufzeit können Sie auf neue Gerätemodelle umsteigen. Für Studios, die mit digitalen Trainingssystemen wie eGym oder Milon arbeiten, ist das ein echtes Argument: Softwareupdates, neue Funktionen und veränderte Nutzererwartungen machen regelmäßige Gerätewechsel sinnvoll.
Was passiert, wenn der Leasingvertrag endet?
Am Ende einer Leasinglaufzeit stehen Studiobetreiber typischerweise vor vier Optionen – jede mit eigenen Vor- und Nachteilen, die es lohnt, nüchtern zu betrachten.
Option 1: Verlängerung des bestehenden Vertrags
Die einfachste Option: Sie verlängern zu neuen Konditionen und behalten die vorhandenen Geräte. Wenig Aufwand, keine Umstellungen, kein Risiko. Der Nachteil: Der Leasinggeber weiß, dass ein Wechsel für Sie mit Aufwand verbunden ist – und das schlägt sich erfahrungsgemäß in den Konditionen nieder. Wer nicht aktiv verhandelt oder Alternativen einholt, zahlt meistens mehr als nötig.
Option 2: Neues Leasing mit neuen Geräten
Sie geben die alten Geräte zurück und schließen einen neuen Vertrag mit aktueller Ausstattung ab. Das klingt attraktiv – und ist es oft auch, wenn die Technologie sich weiterentwickelt hat oder das Studiokonzept neu ausgerichtet wird. Aber: Sie starten erneut einen Zyklus von zwei bis fünf Jahren Ratenzahlung, ohne am Ende Eigentümer zu sein. Wer diesen Weg mehrfach geht, stellt irgendwann fest, dass er jahrzehntelang für Geräte bezahlt hat, die ihm nie gehörten.
Option 3: Rückgabe und Eigenkauf
Die Geräte gehen zurück, Sie kaufen – entweder neu oder gebraucht. Das erfordert mehr Planung und in manchen Fällen Eigenkapital oder eine Finanzierung. Dafür gehören die Geräte Ihnen, Sie sind unabhängig vom Leasinggeber, und Sie können jederzeit entscheiden, Geräte zu verkaufen, umzurüsten oder zu ergänzen. Für viele Betreiber ist das nach dem zweiten oder dritten Leasingzyklus der wirtschaftlich sinnvollere Weg.
Option 4: Übernahme der Geräte zum Restwert
In einigen Verträgen ist es möglich die Fitnessgeräte zum ende des Leasingvertrags zum festgelegten Restwert (meist 10 - 20%) zu übernehmen. Sie können dann gegen eine Einmalzahlung die Geräte von der Bank bzw. der Gerätefirma abkaufen und in Ihren Besitz übernehmen. Dies ist die fairste Option für den Studiobetreiber, wird aber nicht von allen Leasingbanken angeboten. Sollten Sie bei unser Firma (Dank Sportgeräte) neue oder gebrauchte Fitnessgeräte leasen haben Sie immer garantiert diese Option!
Die wahren Kosten eines Leasingvertrags
Leasing ist bequem – aber bequem ist nicht dasselbe wie günstig. Wer die Gesamtkosten einmal wirklich durchrechnet, ist oft überrascht.
Zinsen und Gesamtkosten über die Laufzeit
Wie bei einem Kredit zahlen Sie beim Leasing deutlich mehr als den reinen Gerätewert. Die monatlichen Raten enthalten Finanzierungskosten, Verwaltungsgebühren und die Marge des Leasinggebers. Bei einer typischen Laufzeit von 36 bis 60 Monaten summiert sich das erheblich. Ein konkretes Beispiel: Ein Gerätepark im Wert von 80.000 Euro kann über fünf Jahre Leasing gut und gerne ca. 100.000 Euro oder mehr kosten. Auf der anderen Seite müssen Sie nicht direkt die 80.000 Euro verfügbar haben und können so mehr Geld zurücklegen als Sicherheit, oder auch in andere Bereiche wie z.B. Tresen, Umkleiden, Dusche/WC oder in das Design/Ambiente ihres Fitnessstudios investieren.
Das Andienungsrecht – ein oft übersehener Fallstrick
Enthält Ihr Leasingvertrag ein sogenanntes Andienungsrecht, sind Sie am Ende der Laufzeit verpflichtet, die Geräte zum vorab festgelegten Restwert zu kaufen – unabhängig davon, ob Sie das zu diesem Zeitpunkt wollen oder nicht. Dieses Recht ist nicht in jedem Vertrag enthalten, aber wenn es drin steht, ist es bindend. Prüfen Sie Ihren Vertrag daher genau auf diese Klausel. Manchmal ist diese Übernahme auch optional und Sie können sich am Ende der Leasingdauer entscheiden.
Während der Laufzeit ist eine Kündigung praktisch unmöglich
Das ist eine der wichtigsten Eigenschaften eines Leasingvertrags, die viele unterschätzen: Während der Grundlaufzeit können Sie den Vertrag in der Regel nicht kündigen – es sei denn, Sie stellen die Ratenzahlung ein, was erhebliche rechtliche und finanzielle Konsequenzen hätte. Wer sein Studio bzw. das Konzept grundlegend umstrukturieren möchte, sitzt für die Vertragslaufzeit fest.
Wartungspflichten ohne Eigentumsrechte
Je nach Vertragsgestaltung sind Sie als Leasingnehmer für Wartung und Instandhaltung verantwortlich – obwohl die Geräte Ihnen nicht gehören. Manche Verträge beinhalten Servicepakete, andere nicht. Im letzteren Fall tragen Sie das volle Kostenrisiko bei Defekten, ohne dass Sie als Eigentümer davon profitieren würden.
Wann sollten Sie anfangen, sich Gedanken zu machen?
Die größte Gefahr beim Vertragsende ist Zeitdruck. Wer zu spät mit der Planung beginnt, hat kaum Verhandlungsspielraum und greift zur schnellsten – nicht zur besten – Lösung. Ein realistischer Zeitplan:
12 Monate vor Vertragsende: Bestandsaufnahme
Analysieren Sie Ihren aktuellen Gerätepark ehrlich: Welche Geräte werden intensiv genutzt, welche stehen meistens leer? Was fehlt dem Studio, was hat sich bewährt? Verschaffen Sie sich parallel einen Überblick über Marktpreise für gebrauchte Kraft- und Cardiogeräte der Marken, die Sie kennen und schätzen. Das gibt Ihnen eine belastbare Vergleichsbasis für alle weiteren Gespräche.
6 Monate vorher: Angebote einholen und vergleichen
Jetzt ist der richtige Zeitpunkt für konkrete Zahlen. Sprechen Sie mit Ihrem Leasinggeber über die Konditionen einer Verlängerung – aber holen Sie parallel Angebote für gebrauchte, generalüberholte Geräte ein, auch diese können finanziert bzw geleast werden. Klären Sie außerdem, ob und zu welchen Konditionen eventuell vorhandene Altgeräte in Zahlung genommen werden können. Erst wenn Sie beide Optionen mit echten Zahlen vor sich haben, können Sie seriös vergleichen.
3 Monate vorher: Entscheidung und Logistik
Treffen Sie spätestens jetzt Ihre Entscheidung. Gebrauchte Profigeräte bei einem spezialisierten Händler wie Danksport sind in der Regel sofort ab Lager verfügbar – ein klarer Vorteil gegenüber Neuware, die teils lange Lieferzeiten hat. Dennoch sollten Sie zusätzliche Zeit für z.B. Neupolsterung der Geräte, Lieferung & Aufbau, Einweisung und einen möglichen Umbau des Trainingsbereichs einkalkulieren.
Leasing oder Kauf: Wann lohnt sich was?
Es gibt keine universell richtige Antwort – aber klare Situationen, in denen eine Option deutlich besser passt als die andere.
Leasing ist die bessere Wahl, wenn …
- Sie gerade erst ein Studio eröffnen und die Liquidität schonen müssen. Allerdings ist es hier als Neugründer nicht immer einfach die Bonitätsprüfung zu bestehen.
- Sie bewusst auf digitale Zirkelsysteme setzen, bei denen regelmäßige Hardware- und Softwareupdates strategisch wichtig sind.
- Planbare monatliche Fixkosten für Ihre Finanzplanung wichtiger sind als die Optimierung der Gesamtkosten.
- Sie steuerlich von der vollständigen Absetzbarkeit der Leasingraten als Betriebsausgaben profitieren und die bilanzneutrale Buchung bevorzugen.
Kauf ist die bessere Wahl, wenn …
- Ihr Leasingvertrag ausläuft und Sie nicht erneut langfristig gebunden sein möchten.
- Sie auf bewährte Profimarken setzen, deren Geräte auch nach Jahren intensiver Nutzung zuverlässig laufen – und die gebraucht mit einem guten Rabatt gegenüber dem Neupreis verfügbar sind.
- Ihr Gerätepark grundsätzlich funktioniert und Sie ihn gezielt ergänzen oder einzelne Geräte ersetzen möchten.
- Sie langfristig Kosten senken und unabhängig von Leasinggebern agieren wollen.
Kombinieren Sie das Beste aus beiden Welten: Bei der Firma Dank Sportgeräte GmbH können Sie gebrauchte, generalüberholte Fitnessgeräte sowohl kaufen, als auch zu attraktiven Konditionen finanzieren oder leasen (Bonitätsprüfung vorbehalten). Alle Verträge enthalten die für Sie wichtige Option zur optionalen Übernahme der Geräte zum Restwert am Laufzeitende.
Gebrauchte Kraft- und Cardiogeräte als Kaufoption – was steckt dahinter?
Gebrauchte Fitnessgeräte haben in vielen Studios noch immer ein ungerechtfertigtes Image-Problem. Die Realität sieht differenzierter aus – und hängt entscheidend davon ab, woher die Geräte kommen und wie sie aufbereitet wurden.
Profigeräte altern anders als Heimgeräte
Das ist der entscheidende Unterschied, den viele übersehen: Kommerzielle Studiogeräte sind konstruktiv für den Dauerbetrieb ausgelegt. Verstärkte Stahlrahmen, industrielle Lager, dickere Polsterungen mit antimikrobieller Beschichtung – und sie müssen EU-Normen für kommerzielle Nutzung erfüllen (EN 957 Klasse S). Ein gebrauchtes Life Fitness Laufband aus einem Studio hat eine andere Substanz als ein günstiges Neugerät aus dem Elektronikmarkt. Marken wie Life Fitness, TechnoGym, Gym80, Matrix oder Precor sind bekannt dafür, auch nach Jahren intensiver Studionutzung zuverlässig zu funktionieren – vorausgesetzt, die Wartung stimmt.

Was bedeutet „optisch und technisch geprüft und überholt" bei Danksport?
Sämtliche Gebrauchtgeräte, die Danksport versendet, werden von geschulten Technikern optisch und technisch geprüft, überholt und gewartet. Verschleißteile wie Seile, Kugellager, Riemen, Pedale & Akkus werden ersetzt. Polster und Lackierungen können auf Wunsch gegen einen geringen Aufpreis erneuert werden – in den Farben Ihrer Wahl. Das Ergebnis sind Geräte, die Neuware in Optik und Funktion nahekommen, aber deutlich günstiger sind.
Wichtig: Es gibt einen erheblichen Unterschied zwischen Geräten, die von einem spezialisierten Fachhändler mit eigenem Techniker-Team aufbereitet wurden, und Geräten, die privat oder über nicht spezialisierte Plattformen verkauft werden. Bei letzteren kennen Sie weder die Vorbelastung noch den tatsächlichen Zustand der verschleißanfälligen Bauteile.
Welche Marken und Geräte sind bei Danksport verfügbar?
Das Sortiment umfasst Gebrauchtgeräte aller großen Hersteller – darunter Life Fitness, TechnoGym, Gym80, Matrix, Precor, SportsArt, Nautilus, Ergo-Fit, Hammer Strength, Milon, eGym und viele mehr. Ob einzelne Kraftgeräte, Cardiogeräte, komplette Geräteparks und Zirkel oder Kursraumausstattung: Mit rund 2.500 – 3.000 Geräten auf Lager unterhält Danksport nach eigenen Angaben eine der größten Verkaufsausstellungen dieser Art in Europa.
Was kostet das im Vergleich zu Neuware?
Gebrauchte, professionell überholte Fitnessgeräte sind in der Regel 30 bis 70 % günstiger als vergleichbare Neugeräte. Das bedeutet konkret: Für das Budget, das Sie in einem einzigen Leasingzyklus ausgeben, können Sie unter Umständen einen kompletten Gerätepark kaufen – der Ihnen dann dauerhaft gehört und den Sie jederzeit weiterverkaufen oder ergänzen können.
Was passiert mit den Altgeräten?
Eine Frage, die beim Wechsel der Ausstattung oft zu spät gestellt wird: Was geschieht eigentlich mit den bisherigen Geräten?
Altgeräte in Zahlung geben – so funktioniert das bei Danksport
Wer beim Vertragsende kaufen möchte, muss seine vorhandenen Geräte nicht selbst verkaufen oder entsorgen. Danksport prüft auf Anfrage, ob Ihre Altgeräte in Zahlung genommen werden können. Das reduziert den finanziellen Aufwand beim Wechsel spürbar und vereinfacht die Abwicklung erheblich – ein Aspekt, den viele Betreiber beim Vergleich von Leasing und Kauf nicht einkalkulieren.
Lieferung, Aufbau und mehr – der Rundum-Service bei Danksport
Ein häufiges Argument gegen den Kauf gebrauchter Geräte ist der logistische Aufwand: Wer kümmert sich um Transport, Aufbau und Einweisung? Bei Danksport ist das kein offenes Problem.
Dank Sportgeräte übernimmt auf Wunsch die komplette Logistik – von der Lieferung bis Bordsteinkante bis hin zum vollständigen Rundum-Sorglos-Paket mit Einbringung und Aufbau im Trainingsraum. Für Betreiber, die einen nahtlosen Übergang von der alten zur neuen Ausstattung benötigen, ist das ein wesentlicher Faktor. Auf Wunsch wird auch ein individuelles Finanzierungs- oder Leasingangebot unterbreitet – denn auch für den Kauf gebrauchter Profigeräte gibt es Finanzierungslösungen, die die Liquidität schonen.
Fazit: Die richtige Entscheidung für Ihr Studio
Leasing und Kauf sind keine prinzipiellen Weltanschauungen – sie sind Werkzeuge, und jedes passt zu einer anderen Situation. Wer gerade erst ein Studio eröffnet, auf digitale Systeme setzt oder auf maximale Liquidität angewiesen ist, ist mit Leasing oft gut beraten. Wer hingegen am Ende eines Leasingzyklus steht, Flexibilität sucht und langfristig Kosten senken möchte, sollte den Kauf geprüfter, überholter Profi-Fitnessgeräte ernsthaft durchrechnen – nicht nur grob überschlagen.
Unsicher, was zu Ihrem Studio passt? Dank Sportgeräte berät Sie seit über 35 Jahren individuell & kostenfrei – egal ob Sie kaufen, leasen oder finanzieren möchten. Nehmen Sie einfach Kontakt zu uns auf. Tel.: 04641-3007 und Email: info@danksport.de